Zusammenfassung

Zwar gab Riley Barr im zweiten Inning den Solo-Homerun zum 0:1 ab, wieder hatten die Capitals aber kaum weitere Runner, während unsere Offensive den Starter Wilson Lee zermürbte, zu mehr Pitches zwang, als ihm lieb war, ihn im vierten Inning knackte. „Er wurde Mitte des Spiels ein bisschen müdem, auch ein bisschen wild“, sagte Boldt, „das haben wir ausgenutzt.“
Das vierte Inning begann mit zwei Walks für Peter Johannessen und Zach Johnson und einem Single von Lennard Stöcklin, das fünfte mit zwei Basehits von Jeff Hunt (den die Bonner beim Basestealing erwischten) und Boldt sowie einem Walk für Johnson. „Und jetzt hatten wir endlich die Big Hits mit Läufern auf den Bases“, freute sich Boldt, „zwei RBI-Doubles. Solche Sachen sind in so einem knappen Spiel Gamechanger.“ Die Hits von Timmy Kotowski (4. Inning) und Stöcklin (5.) brachten jeweils zwei Mann durch, brachten das 4:1, das gegen Barr und ab dem achten Inning gegen Stöcklin nicht mehr in akute Gefahr geriet. Lediglich Goebel hätte nach seinem ersten Hit der Partie noch scoren können, kam aber erst beim zweiten Aus bis zur dritten Base und nicht weiter. „Riley hat seine Sache sehr gut gemacht“, lobte Boldt den Starter, „und Lenny hat auch bewiesen, dass er sehr gute Arbeit macht. Sie haben nichts mehr anbrennen lassen.“ cka / Fotos: Tanja Szidat