Zusammenfassung
Zwei Walks für die ersten beiden Angreifer, der Homerun zum 3:0 für den dritten. Schon war das Spiel verloren. Nur die 98:4-Führung, die das Scoreboard im zweiten Inning kurz anzeigte, täuschte über die Einseitigkeit der Partie hinweg und die war nur das Resultat des Personalnotstands in der Scorerkabine, wo sich drei Personen um vier Aufgaben kümmern mussten und der falsche Knopf gedrückt wurde.Auch der Optimismus des Präsidenten, der persönlich im Kassenhäuschen das Eintrittsgeld kassierte, half den A’s nicht weiter. Hartmut Schäfer gab sich nicht so schnell geschlagen, sah aber erst im vierten Inning, als die Kasse schloss, beim Stand von 0:9 eine stabile Defensive. Im fünften und sechsten legten die Heideköpfe je zwei Runs nach, so dass nach dem ereignislosen siebten Durchgang das Spiel beendet war. Die Mainzer hatten nur drei Hits, hatten Pech, dass Max Boldts Schlag im ersten Inning, der das 2:4 hätte bedeuten können, Zentimeter vor dem Homerunzaun dem Centerfielder in den Handschuh fiel, hatten anschließend keine Chance mehr. Der wesentlich erfahrenere US-Profi Luke Sommer, der dank deutscher Vorfahren im ersten Spiel werfen durfte, hatte alles im Griff. cka / Fotos: Tanja Szidat